Yoga-Übungsreihe, um die Widerstandskraft gegen Krankheiten zu erhöhen

Um Erkältungen und chronischen Krankheiten vorzubeugen, ist es essentiell das Ausscheidungssystem anzuregen. Wer dann noch das Gleichgewicht der Verdauung verstärkt, wird mit robuster Gesundheit belohnt. Diese Kriya gibt Dir körperliche Vitalität und unterstützt Deine Widerstanderstandskraft gegen Krankheiten.

Zeitdauer: 20 – 50 Minuten

1.

Im Fersensitz: Strecke die Arme gerade über Deinen Kopf, die Handflächen sind zusammen. Atme ein, halte den Atem und bewege die Bauchdecke mit einer rhythmischen Bewegung nach innen und nach außen. Fahre fort bis Du ausatmen mußt. Nach dem Ausatmen atme wieder ein, und wiederhole die Bewegung Deiner Bauchdecke.

Zeit: 1 – 3 Min.

Zum Schluss der Übung: atme aus und entspanne die Haltung.
Diese Übung stimuliert die Verdauung und die Kundalini Energie im dritten Chakra (Energiezentrum beim Nabel)

2.

Im Fersensitz:
Bringe die Hände in Bärengriff zur Höhe der Brustmitte, die Unterarme sind parallel zum Boden.
Atme ein und halte den Atem an. Ohne die Hände loszulassen, ziehe die Hände kräftig nach außen. Gebrauche soviel Kraft wie möglich. Atme aus. Atme ein, und ziehe die Hände wieder nach außen.

Zeit: 1-3 Min.

Zum Schluss: atme einmal tief ein, atme aus, und entspanne die Haltung
Diese Übung öffnet das Herz-Zentrum und stimuliert die Thymus-Drüse (wichtiger Teil des Immunsystems).

3.

Im Fersensitz: Bringe die Hände in Venusgriff hinter Deinem Nacken. Atme ein. Atme aus und beuge Deinen Oberkörper nach vorne und berühre mit Deiner Stirn den Boden. Atme ein und komme wieder zum Sitzen. Fahre mit kräftigen Atem fort.

Zeit: 1-3 Min.

Zum Schluss: atme einmal tief ein, atme aus und entspanne.
Diese Übung verbessert die Verdauung und die Flexibilität der Wirbelsäule.

4.

Im Sitzen mit vorgestreckten Beine: Fasse die Zehen an (oder die Unterschenkel, wenn Du Deine Zehen nicht mit gestreckten Beinen erreichen kannst). Aus der Hüfte bewegend, bringe Deinen Bauch Richtung Oberschenkel und Deine Ellbogen in Richtung des Bodens. Bleibe in dieser Position, normal atmend.

Zeit: 1-3 Min.

Zum Schluss: atme einmal tief ein, atme aus und entspanne
Diese Übung gibt der Energie, die durch die ersten Übungen in Bewegung gebracht wurde, die Zeit sich im Körper zu verteilen.

5.

In „einfacher Haltung", mit gekreuzten Beinen: Bewege Deinen Kopf in vorsichtigen Kreisen (bei Nackenproblemen nicht nach hinten!). Die Schultern sollten unbeweglich bleiben, und der Nacken sollte sich sanft in alle Richtungen dehnen können.

Zeit: 1 Min. - dann wechsele die Drehrichtung und noch 1 Min.

Diese Übung und die zwei nächsten Übungen verbessern den Kreislauf im Gehirn und stimulieren die Funktion der höheren Drüsen, sowie der Hirnanhang-, Schild-, Nebenschild- und Zirbel-Drüsen. Dadurch kommt der Köper in Gleichgewicht.

6.

Im Vierfüßlerstand, auf Händen und Knien: Die Knie sollten schulterbreit auseinander stehen. Die Armen bleiben gerade während der Übung (ohne Biegung in den Ellbogen). Lasse Deinen Kopf entspannt Richtung Brust herunterhängen. Atme aus und - ohne Deinen Kopf zu bewegen - biege Deine Wirbelsäule nach unten, atme ein und bewege Deine Wirbelsäule wie ein Katzebuckel nach oben. Mache rhythmische Bewegungen mit kräftigen Atem. Erhöhe allmählich die Geschwindigkeit während Dein Rücken zunehmend geschmeidiger wird.

Zeit: 1-3 Min.

Zum Schluss: atme einmal tief ein, atme aus, und entspanne.
Diese Übung hilft, um die Energie aus dem zweiten Chakra (Sexual-Zentrum) und dritten Chakra (Nabelpunkt) zu erhöhen, während gleichzeitig die wichtigsten Nerven im unteren Halsbereich stimuliert werden.

7.

Im Fersensitz. Ziehe Deine Schultern abwechselnd so hoch möglich nach oben. Bewege Deinen Kopf nicht. Während Du einatmest, kommt Deine linke Schulter hoch, und Deine rechte Schulter geht nach unten. Während Du ausatmest, kommt die rechte Schulter nach oben und die linke sackt nach unten. Mache rhythmische Bewegungen mit einen kräftigen Atem.

Zeit: 1-3 Min.

8.

In der Rückenlage mit den Armen zur Seite, den Handflächen nach oben: Entspanne!

Zeit: 5-7 Min.

9.

In Dreieckshaltung. Stütze Dich auf Deine Hände und Füße und versuche mit gestreckten Beinen Dein Gesäß so weit möglich nach hinten und oben zu bringen und die Hacken Richtung Boden – sodaß Dein Körper ein Dreieck mit dem Boden bildet. Deine Armen sollten möglichst in einer Linie mit Deinem Körper sein und die Hände ungefähr 60 cm weit auseinander sein. Atme Dich durch diese Übung mit bewußtem ein- und ausatmen. Konzentriere Dich dabei auf das Mantra SAT beim ein- und NAM beim ausatmen.

Zeit: 2-5 Min.

10.

Im Stand: Biege Deinen Oberkörper und fasse Deine Fußgelenke an. Während Du Deine Knie gerade hältst, fange an durch das Zimmer zu gehen.

Zeit: 1-3 Min.

Zum Schluss, komme zu Deinem Platz zurück und entspanne die Haltung.
Diese Übung unterstützt die Ausscheidung und verstärkt Dein elektro-magnetisches Feld, um Dich auf die folgende Meditation vorzubereiten.

Yogazentrum Hoheluft
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