Wir stimmen uns ein und beginnen dann spielerisch Yoga zu Üben.
Entweder erzähle ich eine Geschichte oder wir spielen Yoga Memory (Jedes Pärchen besteht aus einem Symbol z.B. Baum und der entsprechenden Yogahaltung, die auf dem Bild von einem Kind nachgemacht wird. Ist ein Pärchen gefunden, wird die abgebildete Übung von allen nachgemacht.) Manchmal lasse ich aus den Memoriekarten auch ein Würfelspiel entstehen, dass uns bisher viel Spaß gebracht hat oder wir schauen Kinderyoga Bücher an und machen die Asanas nach.
In der Bewegungszeit arbeiten wir ausserdem mit Luftballons, Bällen, Linien zum balancieren, einem Zauberstab, mit dem man andere in Tiere verzaubern kann und manchem mehr.
Es ist mir wichtig, dass die Kinder ausreichend Gelegenheit zum angeleiteten Bewegen und auch zum selbständigen Spiel mit Luftballons etc. bekommen, um am Ende dieser Zeit bereit zu sein, sich auszuruhen.
Die ruhigen Phasen der Stunde gestalten sich, indem wir Engelkarten für Kinder ziehen und mit Aura Soma Pomandern arbeiten oder Mandalas ausmalen. Alle Kinder, die ich kenne lieben die Engelkarten, auf denen schöne Botschaften wie: "Ich bin ein Glückskind" oder "Ich bin ein wertvoller Mensch" geschrieben stehen.
Die Aura Soma Pomander sind etwas, was ich seit Jahren mit großem Erfolg in all meinen Kinderyogaklassen integriert habe. Die bunten Farbessenzen aus Pflanzen und Edelsteinen duften unterschiedlich und werden nachdem jeder einen Tropfen seiner Wahl auf der Hand hat in die Aura gefächelt. Ein Ritual, dass die Kinder und Erwachsenen zu sich bringt und ganz auf sich selber konzentrieren lässt. Am Ende schicken wir Regenbogen voller Liebe an alle die uns einfallen, seien es Oma und Opa, Pferde und Löwen oder anderen Kinder, die vielleicht gerade traurig sind. Jeder darf selbst bestimmen, wem er seine Liebe schicken möchte, danach bekommt auch immer die Erde etwas ab. Kinder freuen sich, wenn sie das Gefühl haben, anderen Menschen, Tieren und Pflanzen helfen zu können und ich halte es für sinnvoll und notwendig diesen kindlichen Impuls zu fördern, der soviel vom guten Herzen des Menschen zeigt.
Danach entspannen sich alle zusammen zu schöner Musik.
In den letzten Monaten hat sich Gobinde Mukande zu unserer Lieblingsmeditation entwickelt. Die Kinder sind sehr interessiert an den Bewegungen und üben so lange, bis sie mitmachen können. Wenn ein Kind oder alle Kinder keine Lust zur Meditation haben, halte ich es so, dass sie liegen oder leise spielen dürfen. Natürlich singen wir auch die Kindermeditation "Ich bin glücklich, ich bin gut!".
Es gibt nach der Meditation Zeit, um eine mitgebrachte Kleinigkeit zu essen, falls es notwendig sein sollte, dass einige Kinder nach dem Yoga ganz Abendbrot gegessen haben müssen, um rechtzeitig ins Bett zu kommen, muss mir nur vorher bescheid gesagt werden, damit dementsprechend genug Zeit da ist.
Mir liegt es am Herzen, Eltern und Kindern zusammen einen entspannten Zugang zum Yoga zu bieten. Daher ist es nicht schlimm, wenn dein Kind keine Übung mitmacht (diejenigen machen das erfahrungsgemäß nämlich dann plötzlich zu Hause), weint, wütend wird oder was sonst noch so passieren kann.
Diese Yogastunde ist nicht durch Disziplin sondern durch Freude, Liebe und Freiheit geprägt. (Was nicht bedeutet, dass es keine Regeln gibt)
In diesem Sinne freue ich mich auf Zuwachs zu unserer Gruppe!
Oma, Opa, Onkel, Tante, Freunde und so weiter sind natürlich auch herzlich Willkommen.