Der Gong gilt als eines der mächtigsten Instrumente zur Heilung im Zustand der Trance. In der Tradition, die Yogi Bhajan und Nanak Dev Singh lehren, wird der Gong so gespielt, dass nicht die einzelnen Schläge zu hören sind, sondern der Gong gleichsam zum Singen gebracht wird. Dabei wird zeitweise eine sehr hohe Klangintensität erreicht.
Zusätzliche Techniken sowie die Erfahrung des Gongspielers rufen bestimmte Wirkungen hervor.
Unter anderem sagt man, dass Gedankenmuster und -blockaden, alte Traumata durch Gongmeditation gelöst, neue Verknüpfungen gebildet werden. Wer den Gong hört, fühlt sich wie von einer mächtigen und heilenden Welle überrollt. Wer sich dem Klang hingibt, ist zugleich hell wach und sehr tief entspannt, in einem außergewöhnlichen Geisteszustand.
Vor der eigentlichen Gongmeditation werden Körper und Geist mit passenden Yogaübungen vorbereitet, meist werden auch Mantras gechanted, wie in einer intensiven Kundalini Yoga Stunde. Während des Gongspiels liegen die Teilnehmer gewöhnlich auf dem Rücken, wie zur Tiefenentspannung. Abschließend wird gemeinsam getanzt, um nach dieser außerordentlichen Erfahrung die Füße wieder auf die Erde zu bekommen.